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Forschungsfelder im Wandel der Arbeit

Unbestimmtheit in gewerblich-technischer Facharbeit

In einer modernen Arbeitswelt sind auch auf Facharbeiter- und Meisterebene in gewerblich-technischen Tätigkeitsfeldern häufig Arbeitsaufgaben mit sehr umfassenden und komplexen Problemstellungen zu bewältigen. Die beruflichen Strukturen müssen auf diese Entwicklungen reagieren, um entsprechende Kompetenzen zu fördern. Viele Arbeitsaufgaben sind zunehmend durch das Auftreten von „Unbestimmtheit“ geprägt. Diese Unbestimmtheit äußert sich u. a. in der Erfordernis gut ausgeprägter Kompetenzen zur Bearbeitung komplexer Aufgaben, die häufig zieloffen und durch in sich widersprüchliche Anforderungen in der Lösungsentwicklung geprägt sind oder das Durchführen dynamischer Interaktionen mit anderen Interessenspartnern erfordern.

Bislang fehlen umfassende empirische Untersuchungen des Phänomens der Unbestimmtheit in konkreten Anwendungszusammenhängen beruflicher Handlungsfelder. Erst durch eine Aufbereitung dieses auftretenden Phänomens in der Beschreibung von Kompetenzanforderungen können geeignete Instrumente zur Kompetenzförderung entwickelt und umgesetzt werden.

Dies ist ein aktueller Forschungsgegenstand unseres Instituts. Mit Methoden der Qualifikationsforschung, beispielsweise Arbeitsprozessanalysen, Expertenworkshops und arbeitswissenschaftlichen Analysesystemen, wird dieses Phänomen in konkreten beruflichen Handlungsfeldern untersucht und didaktische Konsequenzen abgeleitet.