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Forschungsfelder im Wandel der Arbeit

Technikakzeptanz

Der Forschungsgegenstand im Bereich der Technikakzeptanz ist es, die Nutzung neuer technischer Lösungen vorherzusagen oder die Akzeptanz bereits existierender messbar zu machen.


Abbildung 1: (Vereinfachtes) Technology Acceptance Model (TAM) nach Davis (1985, 1989) und Davis et al. (1989)

Die Forschung im Bereich der Technikakzeptanz versucht, die Nutzung neuer technischer Lösungen vorherzusagen oder die Akzeptanz bereits existierender messbar zu machen. Hierzu müssen die Faktoren identifiziert werden, die einen Einfluss auf Einstellungen zu der betrachteten technischen Lösung und/oder auf die Nutzungsintention haben. Diese Faktoren werden in sogenannten Technikakzeptanzmodellen abgebildet. Das wohl bekannteste Akzeptanzmodell ist das Technology Acceptance Model nach Davis (1989, s. Abbildung 1). Es basiert auf den zwei Hauptfaktoren für die Akzeptanz von Mensch-Maschine-Schnittstellen: wahrgenommene Nützlichkeit (der technischen Lösung) und wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit (des Interfaces). Diese beiden Faktoren sind je nach  Kontext unterschiedlich zu gewichten, können durch weitere Faktoren ergänzt oder gegebenenfalls ausgetauscht werden (s. Abbildung 2). Mit validierten Modellen kann die Nutzung neuer technischer Lösungen vorhergesagt oder die Akzeptanz bestehender gehoben werden, sodass ein ökonomischer Nutzen entsteht.


Abbildung 2: Technikakzeptanzmodell mit zu bestimmenden Faktoren für eine neuartige technische Lösung.