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Projekte

Exzellenzcluster

Internet of Production

01.01.2019 - 31.12.2025

Übersicht

Im Rahmen der dritten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Spitzenforschung am Hochschul- und Wissenschaftsstandort Deutschland wurde die Förderung des Folgeantrags des Exzellenzclusters „Internet of Production (IoP)“ der RWTH Aachen University bewilligt. Damit schließt sich nach den ersten beiden Förderperioden (2006 bis 2012 und 2013 bis 2018) ein weiterer Zeitraum von sieben Jahren an, in denen das IAW im Exzellenzcluster Forschung betreiben wird. Darüber hinaus steht das IAW dem Teilbereich integrierte Nutzung vor.

Herausforderungen

Die Motivation für den Exzellenzcluster liegt in der Digitalisierung, wie wir sie bereits durch das Internet der Dinge erleben. Smart Home Anwendungen wie Amazon Alexa oder eine digitale Unterstützung zum Auffinden freier Parkplätze in Städten sind nur einige Beispiele aus dem alltäglichen Leben. Allerdings können diese Ansätze nicht direkt auf die Welt der Produktion übertragen werden, da diese zum einen sehr komplex ist und zum anderen die Datenverfügbarkeit nicht an allen Stellen ausreichend gewährleistet ist. Die große Herausforderung besteht daher aus der Bereitstellung semantisch adäquater und kontextbezogener Daten aus Produktion, Entwicklung und Nutzung in Echtzeit und angepasster Granularität mittels des Digitalen Schattens als anwendungsspezifischem Datensatz.


Abbildung 1: Visionsbild - Kollaborative Montage mit CoWorkAs in der Fabrik der Zukunft

Vorgehen und Zielsetzung

Das Hauptziel dieses Projekts ist es Daten und auch Datenmodelle, die zur Zeit hauptsächlich anwendungs- bzw. domänenspezifisch zur Verfügung stehen und genutzt werden, domänenübergreifend verfügbar und nutzbar zu machen, um sowohl eine vertikale als auch horizontale Integration zu ermöglichen und dadurch die Produktivität und Agilität zu steigern. Zu diesem Zweck erforschen Wissenschaftler aus der Produktionstechnik, Informatik, den Werkstoff- und Wirtschaftswissenschaften sowie weiterer Disziplinen in stark vernetzten und durch gemeinsame Usecases verbundenen Teilforschungsbereichen.

Das IAW unterstützt die Forschungsarbeiten in den Forschungsteams Produktion der Zukunft und langfristigen Produktionsmanagement (beide Forschungsbereich Produktion), Prozesse und Strukturen (Forschungsbereich Entwicklung) und der internen Nutzerperspektive (Forschungsbereich Nutzung). Hierbei dient der Collaborative Workplace for Assembly (CoWorkAs) am IAW als Demonstrator, um Mensch-Roboter-Kollaboration in der Montage zu untersuchen. Hauptfragestellungen sind hier, wie durch die Nutzung der zur Verfügung stehenden Daten prädiktive Modelle für die Erreichung einer ergonomischen Interaktion durch adaptive Robotersteuerung genutzt werden können und diese Daten gleichzeitig in einem digitalen Schatten des Mensch-Roboter-Arbeitsplatzes genutzt werden können.


Abbildung 2: Kollaborative Montage am Arbeitsplatz CoWorkAs (Foto: Ahrens + Steinbach Projekte)

Projektträger und -förderer

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Projekt-Webseite: www.production-research.de