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Projekte

WissProKMU

Zukunft der Arbeit Mittelstand, Gestalten und Vernetzen

01.01.2018 - 31.12.2021

Kurzbeschreibung

WissProKMU ist ein wissenschaftliches Projekt im Rahmen des Forschungsschwerpunkts „Zukunft der Arbeit: Mittelstand – innovativ und sozial“. Übergeordnetes Ziel ist die Förderung und fundierte Gestaltung sowohl technologischen Fortschritts als auch sozialer Innovationen für mittelständische Unternehmen. Insgesamt lässt sich das Projekt in drei Teilvorhaben untergliedern: die Forschung in der Form einer wissenschaftlichen Studie, das Monitoring und der Ergebnistransfer.

Ziele

Im Rahmen des Projekts WissProKMU verantwortet das Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen University das Teilvorhaben „Monitoring, Analyse und Auswirkung“. Hierbei wird das Ziel verfolgt, auf der Grundlage empirisch erfasster Expertisen und Debatten die wesentlichen Ergebnisse der Verbundprojekte zu einem integrierten Gesamtbild zu verknüpfen. Gemeinsam mit den beteiligten Verbundprojekten werden darüber hinaus mögliche Handlungsfelder aus ethischer, rechtlicher und sozialer Sicht erfasst und übergeordnet zusammengefasst.

Herausforderungen

Im Zuge der Digitalisierung ändern sich Abläufe und Rahmenbedingungen des Arbeitsalltags, sodass Unternehmen vor eine große Herausforderung gestellt sind. Mittelständische Unternehmen benötigen in diesem Zusammenhang Unterstützung bei der Stärkung ihres technischen und sozialen Innovationspotenzials. Da auch die menschliche Arbeit trotz umfassenden Wandels auf allen Ebenen weiterhin ein zentraler Bestandteil von Wertschöpfungsprozessen sein wird, ist neben der Förderung technologischen Fortschritts auch das Vorantreiben sozialer Innovationen wesentlich. Im Fokus stehen daher auch gezielte Qualifizierung, interne Kommunikation und Kooperation durch Erforschung und Einführung neuer Modelle und Werkzeuge der Arbeitsgestaltung und –organisation. Die beispielhafte Entwicklung konkreter Ansätze wird durch die teilnehmenden Verbundprojekte in Zusammenarbeit mit Unternehmen umgesetzt. Schließlich werden die ausgearbeiteten Ansätze zusammengeführt, erörtert und in die mittelständische Industrie transferiert.

Vorgehen und Methoden

WissProKMU lässt sich in drei Teilvorhaben unterteilen: Die wissenschaftliche Studie analysiert Vorgehensweisen, Methoden und Ergebnisse der einzelnen Verbundprojekte und verknüpft diese zu einer übergeordneten Ergebnissynthese. Das Monitoring fördert gezielt den übergreifenden wissenschaftlichen und ökonomischen Fachdiskurs auf Basis des erarbeiteten Gesamtbildes. Der Ergebnistransfer umfasst die Vernetzung der beteiligten Akteure aus den Verbundprojekten mit Interessenten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und Gesellschaft. Die erzielten Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Ergebnisse

Das geplante Anwendungspotenzial des Projekts WissProKMU lässt sich ebenfalls entsprechend der drei Teilvorhaben strukturieren. Die im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitstudie herausgearbeiteten Forschungsfragen, Methoden und Ergebnisse der Verbundprojekte werden als Ergebnissynthese mit der nationalen und internationalen Förderlandschaft abgeglichen. Darauf aufbauend kann weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt werden. Das Monitoring ermöglicht die Abschätzung projektübergreifender Innovationspotenziale. Gleichzeitig werden mögliche weitere Handlungsfelder aus ethischer, rechtlicher und sozialer Perspektive dargestellt.  Die Transfermaßnahmen dienen als Grundlage weiterführender Diskussionen und stellen einen Maßnahmenkatalog zur Verfügung, mit dessen Hilfe mittelständische Unternehmen menschenorientierte Arbeitsgestaltung im Zuge der Digitalisierung umsetzen können.

Fördergeber und Förderkennzeichen

Das Projekt WissProKMU (FKZ: 02L17C000) fungiert als Begleitvorhaben im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft der Arbeit“. Unter dem Dachprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ fördert das BMBF Forschungsprojekte, die die Wertschöpfung und die damit verbundenen Arbeitsplätze in Deutschland durch anwendbare Lösungen erhalten und ausbauen. Projektträger ist der PTKA am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).