• Startseite
  • >
  • Forschung
  • >
  • Projekte
  • >
  • Projektdetails

Projekte

TransWork

Transformation der Arbeit durch Digitalisierung

01.07.2016 - 30.06.2020

Herausforderungen

Die steigende Digitalisierung von Arbeitssystemen stellt Unternehmen vor bedeutende Herausforderungen. Beispiele hierfür sind die Veränderung bzw. Erweiterung von Arbeitsaufgaben oder die Führung von Mitarbeitern und Teams in zukünftig stärker entgrenzten Arbeitssystemen. Der Forschungsschwerpunkt »Arbeit in der Digitalisierten Welt« greift daher das zentrale Ziel der Hightech-Strategie der Bundesregierung auf, Auswirkungen der digitalen Technologien auf Beschäftigung und Arbeitsmärkte, den Gesundheitsschutz sowie die Unternehmensorganisation zu betrachten und Lösungsansätze für das Arbeiten in der digitalen Welt zu entwickeln und zu verbreiten.

Zielsetzung

Ziel des Verbundprojekts TransWork ist es, in aktuellen Forschungsfeldern der Gestaltung von Arbeit (Kompetenzentwicklung, Beherrschung von Komplexität, Produktivitätsmanagement und Gestaltung und Regulierung von Arbeit) Veränderungen von Digitalisierung auf Arbeit zu analysieren, zu bewerten und Beispiele für die Gestaltung von »guter Arbeit« zielgruppengerecht für Normsetzungsakteure aufzubereiten und zu transferieren. Darüber hinaus identifiziert und schließt das Verbundprojekt TransWork Forschungs- und Entwicklungslücken zum Nutzen der Projekte in diesem Forschungsschwerpunkt und für die gemeinsame Weiterentwicklung des Themenfeldes.

Im Rahmen dieses Begleitvorhabens verantwortet das Institut für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen University das Teilvorhaben „Exploration und Durchdringung der Komplexitätsanforderungen in vernetzten Systemen“. Es verfolgt das übergeordnete Ziel, über eine Analyse, Bewertung und Systematisierung der Auswirkungen von Digitalisierung in der Arbeitswelt eine Reduzierung von Komplexität zu erreichen und damit verbunden die Beherrschbarkeit von Komplexität in Arbeitssystemen auszuweiten.

Vorgehen und Methoden

Aufgrund der Vielfalt der Erscheinungsformen muss der Komplexitätsbegriff zunächst (re-)definiert werden. Darauf aufbauend wird das arbeitswissenschaftlich definierte Komplexitätskonstrukt unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Standards mittels einer geeigneten Komplexitätsmetrik operationalisiert. Einhergehend werden Komplexitätstreiber in digitalisierten Arbeitssystemen ermittelt und systematisiert sowie abschließend Handlungsempfehlungen zum Umgang mit diesen abgeleitet.

Neben der Exploration von Komplexitätstreibern verfolgt das Teilvorhaben die Untersuchung der im Zuge von zunehmender Digitalisierung verstärkten Vernetzung zwischen Akteuren. Die entstehenden neuen Formen der Zusammenarbeit, deren Ausprägungen sowie Auswirkungen auf die Qualität der Zusammenarbeit im Team und das wahrgenommene Ergebnis werden dabei fokussiert. Die Einflüsse von Komplexität und Digitalisierung auf die erfolgreiche Gestaltung der Zusammenarbeit in Teams werden untersucht und durch die Entwicklung eines neuen – um die Variablen der Komplexität und Digitalisierung erweiterten – Teammodells berücksichtigt. Die prototypenhafte Entwicklung eines digitalen Unterstützungssystems – des sog. TeamTrackers – ermöglicht verteilten Teams, den Fortschritt des eigenen Arbeitsstands für alle Mitglieder der Gruppe transparent zu gestalten, Ziele gemeinsam festzulegen und auf diese Weise auch verteilt agierenden Teams mehr Selbststeuerung zu erlauben.

Projektträger

Das Verbundprojekt TransWork (FKZ: 02L15A162) fungiert als Begleitvorhaben zum Forschungsschwerpunkt »Arbeit in der Digitalisierten Welt«. Unter dem Dachprogramm »Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen« fördert das BMBF Forschungsprojekte, die anwendbare Lösungen finden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und auszubauen, Arbeit wirtschaftlich und sozialverträglich zu organisieren sowie die Produktions- und Dienstleistungsprozesse effizient zu gestalten.

Projekthomepage

www.transwork.de