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Forschungsfelder im Wandel der Arbeit

Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Der Begriff „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ist ein allgemeiner Leitgedanke für Bildungsprozesse. Er fokussiert das Ziel, eine generationsübergreifend verantwortungsvolle sowie soziale, ökonomische und ökologische Zusammenhänge berücksichtigende Entwicklung der Gesellschaft sicherzustellen.

Dieser Leitgedanke muss für die Förderung beruflicher Handlungsfähigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung konkretisiert sowie wirksam in entsprechenden Bildungsangeboten implementiert werden. Dies bedeutet eine Kompetenzförderung, die das Handeln in beruflichen Arbeitsaufgaben unter den Aspekten „ökonomische Leistungsfähigkeit“, „ökologische Verträglichkeit“ und „gesellschaftliche/soziale Gerechtigkeit“ fokussiert und zwischen diesen Dimensionen auftretende Zielkonflikte adressiert.

Dies bedeutet, dass aus didaktischer Sicht sowohl auf curricularer wie auch methodischer Handlungsebene agiert wird. Auf curricularer Ebene muss der Nachhaltigkeitsgedanke in der Beschreibung der Handlungsfelder aufgegriffen und für die Beschreibung von Lernfeldern/Lernbereichen aufgearbeitet werden. „Wie äußert sich nachhaltiges Denken und Handeln in der Bewältigung typischer Aufgabenstellungen in der Erwerbsarbeit?“ ist dabei die leitende Fragestellung in der Forschung. Hier greifen Methoden der Qualifikationsforschung, wie z. B. Dokumentenanalysen, Arbeitsprozessstudien, Workshops und Interviews.