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Aktuelles

Zusammenarbeit des IAW mit dem TVET-Institut Addis Abeba


Durchführung des Projektmanagement-Trainings durch das IAW

Die RWTH Aachen unterhält seit 2016 eine Kooperation mit dem TVET-Institut Addis Abeba (TI) in Verbindung mit einem Projekt der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Im TI werden angehende Berufsschullehrerinnen und –lehrer für gewerblich-technische Schulen ausgebildet. Im Rahmen der zukünftigen Entwicklungspläne Äthiopiens soll die Ausbildung der Berufsschullehrkräfte erheblich ausgebaut und ein Technology Transfer System für die heimische Wirtschaft installiert werden, das vom bestehenden Berufsbildungssystem umgesetzt werden soll.

Das IAW als Partner in der Lehramtsausbildung bringt seine Erfahrungen im Bereich gewerblich- technischer Didaktiken und im Projektmanagement sowie die Expertise in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit ein.

Im Mai 2017 reiste eine RWTH-Delegation, bestehend aus Carolin Heere (IAW), Lutz Thelen (IAW) und Dr. Christian Friede (Institut für Erziehungswissenschaft) nach Addis Abeba, um sich im Rahmen eines fact findings ein Bild über die Rahmenbedingungen beruflicher Ausbildung zu machen. Es wurden Empfehlungen für zukünftige Entscheidungen und weitere Aktivitäten für den Technologietransfer in Verbindung mit der Lehramtsausbildung entwickelt. Als ein Ergebnis des Besuchs in Äthiopien wurde auch vereinbart, grundlegende Projektmanagement-Kompetenzen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des TVET-Instituts Addis Abeba aufzubauen.


Praktische Demonstration in der Kunststoff-Kursstätte am Bildungszentrum BGE der Handwerkskammer Aachen

Im April 2018 wurden sieben Mitarbeiter des TVET-Instituts Addis-Abeba, begleitet von zwei GIZ-Vertretern, an der RWTH Aachen in einem Projektmanagement-Training geschult, welches vom IAW organisiert und durchgeführt wurde. Neben den Inhalten zum Projektmanagement übernahm das Patent- und Normenzentrum der RWTH das Thema Patentrecherche und Normenauswertung. Dipl. Ing. Leo Wolters vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) präsentierte den Technologietransfer des IKV. Die Umsetzung von Trainings zum Technologie Transfer als mögliches Modell für Äthiopien wurde in der Kunststoff-Kursstätte am Bildungszentrum BGE der Handwerkskammer Aachen analysiert. Die abschließende Evaluation ließ erkennen, dass mit dem gewählten Programm wichtige Impulse für die weitere Arbeit gegeben wurden.

Die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Äthiopien wird weiter fortgeführt, für das Projekt wird eine Verlängerung beantragt. Die äthiopische Hochschule als auch die RWTH Aachen haben ebenfalls ihr Interesse geäußert, den bald auslaufenden Kooperationsvertrag zu verlängern. Die Entwicklung der Berufsschullehramtsausbildung in Äthiopien wird weiter beobachtet und geprüft, an welchen Stellen sich weitere Gelegenheiten zur Zusammenarbeit ergeben. Das ostafrikanische Land Äthiopien gilt als eines der am wenigsten entwickelten Staaten der Welt. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Äthiopien konzentriert sich auf die Schwerpunkte Bildung, berufliche Bildung, Sicherung der Ernährung/Landwirtschaft und Umweltpolitik, Schutz und Erhalt natürlicher Ressourcen, Biodiversität (www.bmz.de)